
Pizza Margherita vom Blech selber backen – einfach, klassisch, italienisch
Die Pizza Margherita ist weit mehr als nur ein einfaches Gericht, sie ist ein Symbol der italienischen Esskultur. Jeder kennt sie, fast jeder liebt sie. Ich backe sie am liebsten frisch vom Blech, denn so wird der Teig besonders knusprig und es reicht für mehrere hungrige Esser. Das ist ideal für Familienabende, spontane Gäste oder wenn ich mir einfach etwas Gutes tun möchte.
Was ich an der Margherita besonders schätze: Sie kommt mit wenigen, aber hochwertigen Zutaten aus. Gerade das macht sie so besonders. Und obwohl sie so simpel scheint, ist der Geschmack alles andere als langweilig. Doch was genau macht die Pizza Margherita eigentlich aus?
Welche Zutaten für Pizza Margherita?
Eine klassische Pizza Margherita besteht aus Hefeteig, fruchtiger Tomatensauce, frischem Mozzarella und einigen Basilikumblättern. Mehr braucht es nicht – alles andere würde sie verfälschen.
Für den Teig verwende ich Weizenmehl (idealerweise Tipo 00), Wasser, Hefe, etwas Salz und Olivenöl. Für die Tomatensauce verwende ich passierte Tomaten, eine Prise Salz, etwas Knoblauch und getrockneten Oregano. Wichtig ist, die Sauce nicht zu stark einzukochen – sie sollte frisch und leicht bleiben. Für den Belag nutze ich Mozzarella, am liebsten den aus Büffelmilch, und natürlich frische Basilikumblätter, die der Pizza nicht nur ein tolles Aroma, sondern auch eine wunderbare Optik verleihen.
Welcher Käse für Pizza Margherita?
Die echte Margherita kommt ausschließlich mit Mozzarella aus – kein Gouda, kein Emmentaler. Ich verwende meistens Büffelmozzarella, weil er besonders cremig ist und nach dem Backen diese typische zart-schmelzende Textur entwickelt. Wer es etwas günstiger halten möchte, kann auch Kuhmilchmozzarella nehmen – wichtig ist nur, dass der Käse nicht zu viel Wasser enthält, sonst wird der Teig matschig. Am besten vorher kurz abtropfen lassen oder in Scheiben schneiden und auf Küchenpapier lagern.
Welche Beilagen passen zur Pizza Margherita?
Obwohl die Pizza Margherita für sich genommen bereits ein Genuss ist, kombiniere ich sie gerne mit einem frischen Beilagensalat, beispielsweise mit Rucola, Zitrone und Parmesan oder einem klassischen Tomatensalat mit roten Zwiebeln. Auch ein Antipasti-Teller mit gegrilltem Gemüse, Oliven und etwas Ciabatta passt wunderbar dazu.
Woher kommt der Name Pizza Margherita?
Der Legende nach wurde die Pizza Margherita im Jahr 1889 in Neapel zu Ehren von Königin Margherita von Savoyen kreiert. Ein neapolitanischer Pizzabäcker soll sie mit den Farben der italienischen Flagge belegt haben: Rot (Tomatensauce), Weiss (Mozzarella) und Grün (Basilikum). Die Königin war von dieser einfachen, aber schmackhaften Pizza so begeistert, dass sie nach ihr benannt wurde. Ob diese Geschichte zu 100 % stimmt? Das ist schwer zu sagen, aber sie passt perfekt zu diesem Nationalgericht Italiens.
Wie viel Kalorien hat Pizza Margherita?
Kalorientechnisch liegt die Pizza Margherita im mittleren Bereich. Eine Portion vom Blech, was etwa einem Achtel einer grossen Pizza entspricht, hat im Durchschnitt zwischen 250 und 300 kcal. Dies hängt natürlich davon ab, wie dick der Teig ist und wie viel Käse verwendet wird. Eine ganze Pizza vom Blech hat etwa 2.000 bis 2.400 kcal. Für eine Hauptmahlzeit ist das absolut im Rahmen, insbesondere, wenn man bedenkt, dass die Margherita im Vergleich zu üppig belegten Pizzen eher leicht ist.
Warum Pizza Margherita vom Blech?
Eine Pizza Margherita auf dem Blech zu backen, ist einfach, schnell und unglaublich lecker. Der grosse Vorteil ist, dass man sie perfekt portionieren kann. Sie ist knusprig, sättigend und trotzdem nicht zu schwer. Ich liebe es, wie die wenigen Zutaten miteinander harmonieren und wie man mit jedem Bissen ein Stück Italien auf der Zunge hat. Ob als Mittagessen oder Abendessen oder für Gäste – die Margherita geht einfach immer. Und wer einmal selbst den Teig zubereitet hat, wird feststellen: Sie schmeckt tausendmal besser als jede Tiefkühlpizza.







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