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Lahmacun Rezept – Türkische Pizza selber machen

Lahmacun (türkische Pizza) Rezept bei Dilos Kitchen - Entdecke weitere Türkische Rezepte

Lahmacun – Türkischer Genuss frisch aus dem Ofen

Lahmacun, oft als türkische Pizza bezeichnet, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Gerichten der türkischen Küche. Für mich ist es mehr als nur ein Snack – es ist eine Kombination aus Tradition, Geschmack und Geselligkeit. Wer Lahmacun einmal frisch aus dem Ofen gegessen hat, versteht, warum dieses Gericht weltweit so geschätzt wird. Der dünne, knusprige Teigboden, belegt mit einer würzigen Hackfleisch-Gemüse-Mischung, sorgt für ein Geschmackserlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

Was ist Lahmacun?

Wenn ich an die türkische Küche denke, kommt mir sofort Lahmacun in den Sinn, dieser unwiderstehliche dünne Fladen mit würzigem Fleischbelag, der auch als „türkische Pizza“ bezeichnet wird. Doch mit klassischer Pizza hat Lahmacun eigentlich wenig gemeinsam. Zwar bildet auch hier ein dünn ausgerollter Hefeteig die Basis, doch statt Käse oder schwerem Belag erwartet dich hier eine fein gewürzte Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln, Tomaten, Kräutern und orientalischen Gewürzen. Er wird bei starker Hitze gebacken, bis der Boden knusprig und der Belag schön saftig ist. Ursprünglich stammt Lahmacun aus dem Südosten der Türkei und ist dort fester Bestandteil der Strassenküche. Heute ist das Gericht auch in Deutschland sehr beliebt, sei es vom türkischen Imbiss oder selbst gemacht aus dem heimischen Ofen.

Welche Zutaten gehören in ein gutes Lahmacun?

Für einen klassischen Lahmacun braucht man gar nicht so viele Zutaten, aber die Qualität und Frische machen den Unterschied. Ich verwende in der Regel Rinderhackfleisch, da es schön mager ist und dennoch genug Geschmack mitbringt. Dazu gehören fein gehackte Zwiebeln, frischer Knoblauch, reife Tomaten oder Tomatenmark, etwas Paprikamark für die Schärfe, Petersilie und Gewürze wie Paprikapulver, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz. Wer es etwas schärfer mag, kann auch Chiliflocken hinzufügen.

Der Teig besteht klassisch aus Mehl, Hefe, Wasser, etwas Salz, Zucker und einem Schuss Olivenöl. Wichtig ist, dass der Teig genug Zeit zum Ruhen hat – so wird er später besonders geschmeidig und lässt sich sehr dünn ausrollen, was für Lahmacun typisch ist. Manche lassen den Belag auch über Nacht im Kühlschrank ziehen, damit sich die Aromen besser entfalten. Ich persönlich finde, dass eine Stunde Ziehzeit bei Zimmertemperatur völlig ausreichend ist.

Wie isst man Lahmacun am besten?

Traditionell wird Lahmacun direkt aus dem Ofen heiss serviert – und genau dann schmeckt es am besten. Ich rolle es meist wie einen Wrap zusammen. Zuvor beträufele ich ihn mit etwas frischem Zitronensaft und belege ihn mit Beilagen wie Zwiebeln, Petersilie oder Salat. Der Geschmack ist intensiv, würzig und frisch zugleich. Wer es klassisch mag, isst ihn mit Zwiebeln und Zitronensaft. Andere bevorzugen eine Joghurt-Knoblauch-Sauce oder sogar etwas Ayran dazu.

Lahmacun eignet sich sowohl als Hauptgericht als auch als Snack für zwischendurch oder für Partys. In der Türkei wird es oft auch gemeinsam mit Suppe als Vorspeise serviert. Ich persönlich liebe es, wenn es aussen leicht knusprig und innen noch schön weich ist. Das gelingt besonders gut im vorgeheizten Ofen oder auf einem Pizzastein.

Welche Beilagen passen zu Lahmacun?

Die richtige Beilage kann Lahmacun noch besser machen. Ich empfehle gerne einen einfachen Salat aus Tomaten, Gurken, roten Zwiebeln und Petersilie mit etwas Zitronensaft und Olivenöl – frisch, säuerlich und ein perfekter Ausgleich zur würzigen Fleischmasse. Auch eingelegte Peperoni oder ein Joghurtdip mit Minze und Knoblauch passen hervorragend.

Ein traditioneller Begleiter ist Ayran – das leicht gesalzene Joghurtgetränk, das kühlend wirkt und die Schärfe im Lahmacun wunderbar ausgleicht. Manche reichen auch Bulgur oder Reis dazu, doch ich finde, Lahmacun ist für sich schon vollkommen. Für Gäste bereite ich gerne einen kleinen Mezze-Teller vor mit Hummus, Oliven und etwas Fladenbrot – das kommt immer gut an.

Wer Lahmacun selbst macht, wird schnell merken, wie vielseitig das Gericht ist. Ich kann das Rezept auch vegan abwandeln, indem ich das Fleisch durch Linsen oder Sojagranulat ersetze. Auch das funktioniert erstaunlich gut und schmeckt keineswegs langweilig. Doch egal, ob mit Fleisch oder vegan – Lahmacun ist ein echter Genuss und ein Highlight jeder Küche.

Lahmacun – Einfach, lecker, unvergesslich

Lahmacun ist mehr als nur ein einfacher Fladen mit Fleisch: Es ist ein Stück türkischer Esskultur, das sich perfekt zu Hause nachkochen lässt. Mit wenigen Zutaten, etwas Zeit und Liebe zum Detail gelingt der Klassiker garantiert. Wer einmal selbst gemachten Lahmacun probiert hat, wird so schnell keinen vom Imbiss mehr wollen.

Lahmacun Rezept

Rezept von Dilek
0.0 von 0 Bewertungen
Schwierigkeit: Leicht
Portionen
+

5

Portionen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kalorien

620

kcal
Ruhezeit (Teig)

30

Minuten
Gesamtzeit

1

Stunde 

30

Minuten

Lahmacun ist ein traditioneller türkischer Fladen, der mit einer aromatischen Mischung aus Hackfleisch, Gemüse und Gewürzen bestrichen und anschliessend knusprig gebacken wird. Oft als „türkische Pizza“ bezeichnet, ist Lahmacun besonders als Streetfood beliebt – frisch aus dem Ofen, eingerollt mit Zwiebeln, Salat und einem Spritzer Zitrone. Mit diesem Rezept kannst du 10 köstliche Lahmacuns ganz einfach selbst zubereiten!

Kochmodus

Zutaten für 10 Lahmacun (2 Stück pro Portion)

  • Für den Teig:
  • 500 g Weizenmehl (Type 550)

  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder 25 g frische Hefe)

  • 1 TL Zucker

  • 1 TL Salz

  • 3 EL Olivenöl

  • 300 ml lauwarmes Wasser

  • Für den Hack:
  • 500 g Rinderhackfleisch

  • 2 Zwiebeln, fein gehackt

  • 2 Knoblauchzehen, gepresst

  • 1 grosse Tomate, fein gerieben

  • 2 EL Tomatenmark

  • 1 EL Paprikamark (optional)

  • 1 Bund Petersilie, fein gehackt

  • 1 grüne Spitzpaprika (fein gewürfelt)

  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

  • 1/2 Saft einer halben Zitrone

  • 2 EL Wasser (zum Vermengen)

  • Für den Belag:
  • 1 Zwiebel in Ringen schneiden

  • 1 Bund Petersilie

  • 2 Zitronen in Spalten (Zum beträufeln)

  • 1 Tomaten in Scheiben

  • 1 Kopfsalat

Anleitung

  • Teig zubereiten
    • Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde formen.
    • Hefe mit Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, in die Mulde geben.
    • Salz und Öl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
    • Abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Belag vorbereiten
    Alle Zutaten für den Belag in einer großen Schüssel gut vermengen, bis eine streichfähige Masse entsteht.
  • Lahmacuns formen
    • Teig in 10 gleich grosse Stücke teilen und dünn (Ø ca. 25 cm) ausrollen.
    • Auf Backpapier legen und jeweils mit 2–3 EL der Fleischmasse bestreichen.
  • Backen
    • Im vorgeheizten Backofen bei 250 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 8 – 10 Minuten backen, bis der Rand knusprig ist.
    • Alternativ im Pizzaofen oder auf einem Pizzastein backen.

Notizen

  • Mit frischer Petersilie, Zitronenspalten, Zwiebelringen, Tomaten- und Gurkenscheiben oder etwas Ayran servieren.

Nährwerte pro Portion (2 Lahmacun)

  • Kalorien: 640kcal
  • Fett: 24g
  • Kohlenhydrate: 70g
  • Zucker: 4g
  • Eiweiß: 36g
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