
Dorade grillen – Mein liebstes Fisch-Rezept für den Sommer
Für mich gehört der Duft von frisch gegrilltem Fisch einfach zu lauen Sommerabenden dazu. Am liebsten greife ich dabei zur Dorade, die auch Goldbrasse genannt wird. Warum? Weil sie sich perfekt für den Grill eignet: Sie hat festes Fleisch, wenige Gräten und einen angenehm milden Geschmack. In diesem Beitrag zeige ich dir mein erprobtes Rezept für gegrillte Dorade.
Muss ich Dorade vor dem Grillen entschuppen?
Ja, eine Dorade sollte man unbedingt vor dem Grillen entschuppen. Auch wenn du sie mit Haut zubereitest, was ich sehr empfehle, da die Haut das Fleisch schützt und für Röstaromen sorgt, ist es wichtig, dass keine Schuppen mehr daran haften. Beim Grillen werden die Schuppen sonst hart und bitter, was den Genuss trüben kann. Oft wird die Dorade im Handel bereits ausgenommen und entschuppt verkauft, aber ich kontrolliere sie trotzdem immer noch einmal. Falls nötig, gehe ich mit einem Messerrücken gegen die Wuchsrichtung der Schuppen über die Haut. Das geht schnell und macht geschmacklich und vom Biss her einen grossen Unterschied.
Warum sollte man Dorade vor dem Grillen einschneiden?
Ich schneide die Dorade immer vor dem Grillen ein, was gleich mehrere Vorteile hat. Durch ein bis zwei diagonale Schnitte auf jeder Seite, die tief bis kurz vor die Gräten reichen, kann die Hitze gleichmässiger ins Fischfleisch eindringen. Außerdem können Marinade oder Aromen wie Kräuter, Knoblauch und Zitrone besser einziehen. Die Einschnitte sorgen zudem dafür, dass sich die Haut beim Grillen nicht so stark wölbt und der Fisch gleichmässiger garen kann. Optisch sieht es übrigens auch sehr ansprechend aus – und bekanntlich isst das Auge ja mit.
Wie lange braucht eine Dorade auf dem Grill?
Die Grillzeit für eine Dorade hängt von ihrer Grösse und der Hitze ab. Eine gute Faustregel lautet jedoch: 6 bis 8 Minuten pro Seite bei mittlerer direkter Hitze (ca. 180–200 °C). Ich achte darauf, dass der Grillrost gut geölt ist, damit der Fisch nicht kleben bleibt. Ideal ist auch eine Fisch-Grillzange, damit lässt sich die Dorade leicht wenden, ohne dass sie zerfällt. Wichtig ist, den Fisch nicht zu oft zu wenden und ihn in Ruhe zu lassen, damit er außen schön knusprig wird.
Welche Beilagen passen zur gegrillten Dorade?
Zu gegrillter Dorade passen vor allem mediterrane Beilagen. Ich liebe es, gegrilltes Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Aubergine mit einem einfachen Zitronen-Olivenöl zu beträufeln. Auch ein frischer Tomatensalat mit roten Zwiebeln und etwas Basilikum ist eine tolle Ergänzung. Wer es sättigender mag, serviert Rosmarinkartoffeln oder ein leichtes Zitronenrisotto. Natürlich darf auch frisches Baguette nicht fehlen, um den aromatischen Fischsaft aufzutunken. Ich liebe es, ein einfaches Zitronen-Olivenöl über gegrilltes Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Auberginen zu träufeln. Auch ein frischer Tomatensalat mit roten Zwiebeln und etwas Basilikum ist köstlich. Wer es sättigender mag, serviert Rosmarinkartoffeln oder ein leichtes Zitronenrisotto. Frisches Baguette darf natürlich auch nicht fehlen – perfekt, um den aromatischen Fischsaft aufzutunken.
Dorade grillen leicht gemacht
Gegrillte Dorade ist eines der einfachsten und zugleich raffiniertesten Fischgerichte, die ich kenne. Mit ein wenig Vorbereitung – entschuppen, einschneiden und würzen – und der richtigen Grillzeit gelingt sie garantiert. Ob für Gäste oder für mich selbst: Dieses Fischrezept ist mein absoluter Favorit für den Sommer. Und das Beste daran? Es schmeckt nicht nur köstlich, sondern sieht auf dem Teller auch beeindruckend aus: mediterran, frisch und einladend.







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