
Simit – Türkische Sesamringe selber backen und richtig geniessen
Simit gehört für mich zu den bekanntesten und beliebtesten Backwaren der türkischen Küche, die ich persönlich sehr gerne mag. Die goldbraunen Sesamringe sind in der Türkei ein fester Bestandteil des Alltags und begegnen einem an jeder Strassenecke. Gleichzeitig wird Simit auch in Deutschland immer beliebter. Viele möchten Simit selbst backen, um den authentischen Geschmack frisch aus dem Ofen zu geniessen.
Was ist Simit?
Für dieses einfache Waffelteig-Rezept benötige ich nur wenige Zutaten, die in den meisten Haushalten ohnehin vorrätig sind. Mehl, Eier, Zucker, Fett und Milch bilden die Basis. Backpulver sorgt für Lockerheit und die typische, fluffige Konsistenz. Grundsätzlich kann der Teig nach Belieben ergänzt werden, beispielsweise mit Vanille, Zimt, Schokostückchen oder Nüssen. Mir ist es wichtig, dass das Grundrezept einfach bleibt, damit der Teig schnell angerührt ist und ohne viel Aufwand im Waffeleisen gebacken werden kann.
Welche Zutaten benötigt man für Simit?
Um Simit selbst zu backen, benötigt man nur wenige einfache Zutaten. Typischerweise werden Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz, etwas Zucker und Pflanzenöl verwendet. Für den Geschmack besonders wichtig ist Traubenmelasse, die mit Wasser gemischt wird. In dieser Mischung werden die Teigringe vor dem Backen getaucht und anschliessend in Sesam gewälzt. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass die türkischen Sesamringe ihre charakteristische Farbe, ihr Aroma und ihren leicht süßen Geschmack erhalten.
Wie lange muss man Simit backen?
Wenn ich Simit selbst backe, heize ich den Ofen gut vor. In der Regel werden sie bei etwa 220 Grad Ober-/Unterhitze gebacken. Die Backzeit liegt in der Regel zwischen 18 und 20 Minuten. Generell gilt: Simit sind fertig, sobald ihre Oberfläche goldbraun ist und der Sesam angenehm geröstet riecht. Eine kurze Backzeit bei hoher Temperatur sorgt für die typische Knusprigkeit.
Warum ist Simit süss?
Viele fragen sich, warum Simit süss ist, obwohl es sich um ein Brotgebäck handelt. Der süßliche Geschmack stammt nicht vom Teig selbst, sondern von Traubenmelasse oder einer ähnlichen Sirupmischung. Diese wird vor dem Backen aufgetragen und karamellisiert leicht im Ofen. Dadurch erhält das Simit seinen besonderen Geschmack, der es von normalen Brötchen unterscheidet.
Was isst man zu Simit?
Traditionell esse ich Simit zum Frühstück. In der Türkei wird es häufig mit schwarzem Tee serviert. Dazu passen Käse, Oliven, Tomaten oder Gurken. Generell lässt sich Simit sowohl herzhaft als auch süss kombinieren. Die einen essen türkische Sesamringe mit Honig oder Marmelade, die anderen mit Frischkäse oder Sesampaste.
Wie lange ist selbstgemachter Simit haltbar?
Selbstgemachter Simit schmeckt am besten, wenn er frisch am Tag des Backens gegessen wird. Generell ist Simit bei Zimmertemperatur etwa 2 bis 3 Tage haltbar. Danach verliert er an Knusprigkeit. Ich friere Simit manchmal ein, denn so bleibt er mehrere Wochen haltbar und kann bei Bedarf kurz aufgebacken werden.
Warum sich Simit selber backen wirklich lohnt
Simit selber backen lohnt sich für alle, die türkische Sesamringe lieben und den authentischen Geschmack zu Hause erleben möchten. Mit wenigen Zutaten, überschaubarer Backzeit und einem unverwechselbaren Aroma ist Simit ein echtes Highlight der türkischen Küche. Egal ob zum Frühstück oder als Snack, Simit ist vielseitig, lecker und ein Stück kulinarische Tradition.







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