
Engelsaugen Rezept – Zarte Engelsaugen Kekse selber backen mit Marmelade
Für mich sind Engelsaugen eine der schönsten kleinen Gebäckstücke. Sie sind zart, buttrig und haben einen fruchtigen Kern in der Mitte. Engelsaugen sind perfekt für jeden Anlass und lassen sich unkompliziert zu Hause selber backen. Wer einmal gelernt hat, wie sie hergestellt werden, möchte sie immer wieder backen. In diesem Beitrag zeige ich euch Schritt für Schritt, wie ihr Engelsaugen zubereitet, welche Zutaten ihr benötigt, wie lange sie gebacken werden und wie ihr sie optimal füllt.
Welche Zutaten benötigt man für Engelsaugen?
Für das klassische Rezept der Engelsaugen benötigt man nur wenige Zutaten. Wichtig sind vor allem weiche Butter, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und eine Prise Salz. Dazu kommt Mehl, das die Basis für den Mürbeteig bildet. Natürlich darf auch die Marmelade nicht fehlen, denn sie sorgt für das fruchtige Highlight in der Mitte der Kekse. Ob Himbeer-, Erdbeer- oder Johannisbeermarmelade – jede Sorte gibt den Engelsaugen-Keksen einen eigenen, leckeren Geschmack. Ich persönlich erhitze die Marmelade leicht, damit sie sich gut in die Mulden der Kekse füllen lässt.
Warum heissen Plätzchen Engelsaugen?
Die kleinen, zarten Kekse heissen Engelsaugen, weil ihre typische Form an ein Auge erinnert. Es handelt sich um runde Mürbeteigkekse mit einer Mulde in der Mitte, die mit Marmelade gefüllt wird. Die glänzende Fruchtfüllung sieht aus wie ein kleines Auge: zart, lieblich und dekorativ zugleich. Schon früher wurden diese Kekse wegen ihrer hübschen Optik und ihres feinen Geschmacks so genannt. Wer Engelsaugen selber backen möchte, bringt nicht nur ein traditionelles Gebäck auf den Tisch, sondern kann auch die perfekte Kombination aus mürbem Teig und fruchtiger Marmelade in jedem Bissen genießen.
Wie lange muss man Engelsaugen backen?
Nachdem ich den Teig vorbereitet und zu kleinen Kugeln geformt habe, drücke ich mit dem Finger oder einem Holzstiel vorsichtig eine Mulde in die Mitte jedes Kekses. Anschliessend kommen die Engelsaugen in den vorgeheizten Ofen. In der Regel backe ich sie bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 12 bis 15 Minuten. Man merkt, dass sie fertig sind, wenn die Ränder leicht goldbraun werden. So bleiben sie innen zart und aussen leicht knusprig, genau so, wie sie sein sollen.
Wie kann man Engelsaugen füllen?
Das Füllen der Engelsaugen-Kekse ist der spannendste Teil. Ich erwärme die Marmelade leicht, damit sie flüssiger wird, und fülle sie dann mit einem Teelöffel in die Mulden. So verteilen sich die Engelsaugen gleichmässig, und die Marmelade bleibt schön glänzend. Nach dem Abkühlen können die fertigen Kekse nach Belieben noch leicht mit Puderzucker bestäubt werden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch eine zusätzliche Süße.
Wie lange sind Engelsaugen haltbar?
Engelsaugen-Kekse halten sich bei Zimmertemperatur in einer gut verschlossenen Dose etwa 1 bis 2 Wochen. Ich empfehle jedoch, sie nicht zu lange aufzubewahren, da der Mürbeteig sonst seine Frische verliert und die Marmelade leicht austrocknet. Wer möchte, kann die Engelsaugen auch einfrieren. So lassen sie sich auf Vorrat herstellen und bei Bedarf frisch genießen.
Engelsaugen Kekse geniessen
Engelsaugen sind ein einfaches und unglaublich leckeres Gebäck, das sich wunderbar selbst backen lässt. Mit nur wenigen Zutaten entsteht ein Klassiker, der zart, buttrig und fruchtig zugleich ist. Ob für einen gemütlichen Nachmittag, einen Kaffeeklatsch oder einfach zum Naschen zwischendurch – Engelsaugen mit Marmelade sind immer ein Highlight. Mit diesem Rezept gelingt es jedem, zu Hause zarte und köstliche Kekse zu backen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch fantastisch schmecken.








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