
Gebratener Reis – einfaches Rezept für asiatischen Genuss zu Hause
Gebratener Reis ist ein Gericht, das in vielen Haushalten rund um den Globus heiss geliebt wird – und das aus gutem Grund. Er ist schnell zubereitet, unglaublich vielseitig und perfekt, um Reste sinnvoll zu verwerten. In der asiatischen Küche ist gebratener Reis, auch „Fried Rice“ genannt, ein absoluter Klassiker. Mit nur wenigen Zutaten gelingt er auch zu Hause ganz leicht. Ich zeige dir heute mein Lieblingsrezept, das du nach Lust und Laune abwandeln kannst.
Was macht gebratenen Reis so besonders?
Die Besonderheit von gebratenem Reis liegt in seiner Einfachheit – und genau darin liegt sein grosser Reiz. Gekochter Reis, am besten vom Vortag, wird in der Pfanne oder im Wok mit Gemüse, Ei und einer herzhaften Würzung angebraten. Durch das Braten bekommt der Reis eine leicht knusprige Textur, das Gemüse bringt Farbe und Frische und die Sojasauce sorgt für den typischen Umami-Geschmack. Dieses Gericht lieben auch Kinder – und es eignet sich hervorragend für Meal Prep oder das schnelle Abendessen unter der Woche.
So gelingt gebratener Reis wie beim Asiaten
Damit dein gebratener Reis richtig authentisch schmeckt, solltest du ein paar einfache Tipps beachten. Erstens solltest du am besten Reis vom Vortag verwenden. Frisch gekochter Reis ist oft zu feucht und klebt leicht, wodurch das Ergebnis matschig statt locker und knusprig wird. Zweitens solltest du alle Zutaten nacheinander scharf anbraten. Das sorgt für Röstaromen und verhindert, dass das Gemüse verkocht. Und drittens: Überlade deine Pfanne nicht. Wenn du zu viel auf einmal hineingibst, kühlt die Pfanne ab und das Gemüse wird eher gedämpft als gebraten.
Welcher Reis ist am besten für gebratenen Reis?
Wenn gebratener Reis gelingen soll, ist die Wahl des richtigen Reises entscheidend. Ich persönlich verwende am liebsten Jasminreis, da er ein angenehmes Aroma hat, locker bleibt und nicht zu stark klebt. Das macht ihn perfekt für gebratene Reisgerichte. Generell eignet sich langkörniger Reis am besten, da er beim Braten seine Struktur behält und nicht matschig wird. Wichtig ist auch, dass der Reis vor dem Braten gut abgekühlt ist. Ich koche ihn meist am Vortag und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank stehen, sodass er richtig schön körnig und aromatisch wird.
Neben Jasminreis kann auch Basmatireis verwendet werden, aber ich finde, dass Jasminreis mehr Geschmack mitbringt. Klebreis oder Risottoreis sind dagegen weniger geeignet, da sie zu viel Stärke enthalten und schnell verklumpen. Für ein perfektes Ergebnis den Reis kalt verwenden, gut mit Öl anbraten und nach Belieben mit Gemüse, Ei oder Sojasauce kombinieren.
Gebratener Reis – ein Gericht für jeden Tag
Was ich an diesem Rezept besonders liebe, ist, dass es sich immer an den Inhalt des Kühlschranks anpassen lässt. Egal, ob Karotten, Paprika, Brokkoli, Erbsen oder Frühlingszwiebeln – alles darf rein. Auch Tofu, gebratenes Hähnchen oder Garnelen machen sich darin hervorragend. So wird aus einer einfachen Resteverwertung schnell ein vollständiges, nahrhaftes Gericht, das satt macht und schmeckt.
Schnell, lecker und wandelbar
Gebratener Reis ist ein unkompliziertes Alltagsgericht, das in nur wenigen Minuten auf dem Tisch steht – ohne viel Aufwand, aber mit großem Geschmack. Egal, ob du ihn vegetarisch, vegan oder mit Fleisch zubereitest. Dieses Rezept liefert die perfekte Basis für unzählige Varianten. Probiere es aus und hole dir ein Stück asiatische Küche in deinen Alltag!







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